Botho Strauß
Die Nacht mit Alice, als Julia ums Haus schlich
Erscheinungsdatum: 25.08.2003
Fester Einband, 168 Seiten
Preis: 17.90 € (D) / 32.50 sFR (CH) / 18.40 € (A)
ISBN 978-3-446-20357-0
Hanser Verlag
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Ein Buch der Träume, der Verwandlungen, der Abgründe. Jede Nacht träumen wir uns in eine andere Welt, träumen von anderen und werden selbst ein anderer. Strauß führt in die unterirdischen Gänge des Bewusstseins, wo etwas ausgekocht wird, das langsam, aber sicher aufsteigt und unser Verhalten, unseren Blick auf die Welt verändert, ohne dass wir genau angeben können, wie es geschieht. Erzählungen über die Haltbarkeit der Träume und die Brüchigkeit der Realität.
- Vom Aufenthalt
- Die Unbeholfenen Bewußtseinsnovelle
- Mikado
- Theaterstücke Band IV
- Schändung
- Die eine und die andere Stück in zwei Akten
- Der Untenstehende auf Zehenspitze
- Der Aufstand gegen die sekundäre Welt Bemerkungen zu einer Ästhetik der Anwesenheit
- Unerwartete Rückkehr Theaterstück
- Der Narr und seine Frau heute abend in Pancomedia
- Das Partikular
- Theaterstücke III
- Die Ähnlichen / Der Kuß des Vergessens Moral Interludes / Vivarium rot. Zwei Theaterstücke
- Jeffers-Akt I und II Theaterstück
- Die Fehler des Kopisten
- Ithaka Schauspiel nach den Heimkehr-Gesängen der Odyssee
- Wohnen Dämmern Lügen
- Das Gleichgewicht Stück in drei Akten
- Beginnlosigkeit Reflexionen über Fleck und Linie. Essay
- Angelas Kleider Nachtstück in zwei Teilen
- Fragmente der Undeutlichkeit Jeffers-Akt. Sigé
- Niemand anderes
- Die Fremdenführerin Stück in zwei Akten
- Marlenes Schwester. Theorie der Drohung Zwei Erzählungen
- Diese Erinnerung an einen, der nur einen Tag zu Gast war Gedicht
- Der junge Mann Roman
- Rumor Roman
- Die Widmung Eine Erzählung
- Trilogie des Wiedersehens Theaterstück
"Dass Botho Strauß über das Geschlechterverhältnis so genaue Beobachtungen, treffsichere Sentenzen und glänzende Sottisen wie kein zweiter deutscher Schriftsteller zu formulieren versteht, wissen wir seit vielen Jahren. Ihnen verdanken wir einen großen Teil unseres Vergnügens an der Lektüre seiner Bücher."
Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.09.03
"..subtilster Analytiker, der sensorisch hochbegabte Physiognomiker erzählt mit jenem anmutigen und zugleich scharfsinnigen Einfallsreichtum, der sein Markenzeichen ist." Andrea Köhler, Neue Zürcher Zeitung, 04.05.2004
"... der Gedanken- und Bilderreichtum übertrifft das meiste des derzeit Geschriebenen. Unter den namhaften Schriftstellern der Gegenwart bleibt Botho Strauß einer der wenigen, die eine literarische Alternative bieten, eine Alternative zu jenem arglosen Narzissmus, in dem sich viele deutsche Erzähler gefallen, und zu jenem omnipotenten Realismus, mit dem immer wieder die Amerikaner verblüffen. Den emphatischen Anspruch, den man an Literatur stellen muss, dass sie uns nämlich eine andere Welt des Wahrnehmens und Denkens eröffne, verkörpert Botho Strauß mit anhaltender Kraft." Ulrich Greiner, Die Zeit, 28.08.03
"Botho Strauß ist der große Dichter der Anarchie der Gefühle." Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung, 30.08.03
"Botho Strauß ist und bleibt der große Zeitgenosse unter den deutschen Gegenwartsautoren, nicht nur sein Theater, auch seine seismografische Prosa fängt scheinbar mühelos die Erschütterungen des Heute und die Vorbeben des Zukünftigen ein." Volker Hage, Der Spiegel, 01.09.03
"Die Lektüre ist ein Genuss ... Vielleicht der Beginn einer Göttlichen Komödie des 21. Jahrhunderts." Sabine Dultz, Münchner Merkur, 29.08.03
"In seinen Prosaskizzen und Momentaufnahmen der Vergeblichkeit erweist Botho Strauß sich als Virtuose, fokussiert grell, mit ständigen Perspektivwechseln Gefühls- und Lebensfragmente. Präzise, wie gewohnt. Unangestrengt und Mythen-entlastet wie selten zuvor." Susanne Kunckel, Welt am Sonntag, 24.08.03
"... das Ehrgeizigste, das man in der deutschen Literatur derzeit lesen kann." Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 29.08.03
"Ein kleines Buch, aber ein Hauptwerk des Autors ... Es ist ein Hyper-, ein Cybertext, der problemlos zwischen den Mysterienspielen des Mittelalters und futuristischen, naturwissenschaftlich-fantastischen Szenarien hin und her schaltet." Helmut Böttiger, Tages-Anzeiger Zürich, 30.08.03
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