Herta Müller
Der König verneigt sich und tötet
Erscheinungsdatum: 25.08.2003
Fester Einband, 208 Seiten
Preis: 17,90 € (D) / UVP 25,90 sFR (CH) / 18,40 € (A)
ISBN 978-3-446-20353-2
Hanser Verlag
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Das eindrucksvolle Bild einer Lebenserfahrung unter absoluter Herrschaft: Herta Müller, die bedeutende und sprachmächtige Autorin, wuchs auf im Rumänien unter der Diktatur Ceausescus. Hier erfuhr sie Sprache als Instrument der Unterdrückung, aber auch als Möglichkeit des Widerstands und der Selbstbehauptung gegenüber der totalitären Macht. Und dieses Sprachbewusstsein stellt sie neben Erinnerungen an die Kindheit in den Mittelpunkt ihrer poetischen und politischen Selbstbefragung.
Printausgaben
- Vater telefoniert mit den Fliegen
- Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel
- Reisende auf einem Bein
- Niederungen
- Heute wär ich mir lieber nicht begegnet Roman
- Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt Eine Erzählung
- Atemschaukel Roman
- Der Fuchs war damals schon der Jäger
- Herztier Roman
- Die blassen Herren mit den Mokkatassen
E-Books
"Ein sprachanalytisches Kunstwerk, das in eine Welt hinter den Wörtern führt." Sibylle Cramer, Frankfurter Rundschau, 20.09.03
"Herta Müllers Bücher entfachen einen poetischen Sturmlauf hinter der Stirn des Lesers. ... Herta Müllers Sprache ist aus einem anderen Holz geschnitzt als das verwöhnte Zierpflänzchen weiter Teile der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie ist, wie die titelgebende Schachfigur ihrer jüngsten Essays, aus dem Stoff der zugleich feinsten und gröbsten Zweideutigkeit, Zug um Gegenzug der König, der sich verneigt und tötet." Aus der Laudatio zum Joseph-Breitbachpreis. Andrea Köhler, Neue Zürcher Zeitung, 27.09.03
"Das Bestürzende ihrer Essays liegt im Geheimnis ihrer schönen Sprache. Jedes ihrer Wörter ist ernst, das heißt, sie wiegen schwerer als das ganze Buch." Michael Naumann, Die Zeit, 05.02.04
"Dass Müller die Leser auf fantastische, oft beängstigende Pfade mitnimmt, ist ein wunderbares Geschenk: Wann kann man schon Sprache so genießen, wie gerade erschaffen, und zugleich klug darüber nachdenken." Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 16.12.03
"Diese Essays ergänzen einerseits das Romanwerk der Autorin in intensiver Auseinandersetzung mit dem psychologischen und sprachlichen Auswirkungen politischer Repression. Aber vor allem sind es stilistisch eigenwillige und selbständige kleine Kunstwerke, die Lesevergnügen bewirken [...]." Ruth Klüger, Literaturen, 05/04
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Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel
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