Madame de Pompadour
Ich werde niemals vergessen, Sie zärtlich zu lieben
Madame de Pompadour. Briefe
– übersetzt aus dem Französischen von Hans Pleschinski, herausgegeben von Hans Pleschinski
Erscheinungsdatum: 16.08.1999
Fester Einband, 448 Seiten
Preis: 24,90 € (D) / UVP 34,90 sFR (CH) / 25,60 € (A)
ISBN 978-3-446-19753-4
Hanser Verlag
In den Warenkorb | Merken | Kommentieren
Für eine Empfehlung wählen Sie entweder den E-Mail-Button oder einen der Netzwerk-Buttons aus. Haben Sie einen Netzwerk-Button angeklickt, werden Sie anschließend aufgefordert, sich im jeweiligen Netzwerk anzumelden. Danach wird die Empfehlung an Ihr Nutzerprofil übermittelt, und Sie können die Seiteninhalte mit Ihren Freunden und Kollegen teilen.
Die Karriere der Tochter eines Armeelieferanten, ihr Aufstieg aus dem Bürgertum zur Geliebten des Königs von Frankreich und zur Gesprächspartnerin von Fürsten und Philosophen ist beispiellos. Am Anfang war es Voltaire, der ihre Liebesbriefe korrigierte, später befand Madame de Pompadour (1721-1764) über Krieg und Frieden in Europa und pflegte Kontakte mit dem Papst. Am Ende ihrer 19jährigen Herrschaft war der junge Mozart zu Gast in ihrem Pariser Stadthaus, dem Élysée-Palast. Gestaltungswille und der Drang nach bleibendem Ruhm prägten die Pompadour, die einen Feldherrn wissen ließ: »Ich erröte, wenn ich sehe, daß Sie weniger Mut haben als ich.« Sie verstand es, jeder Situation mit unvergleichlichem Charme zu begegnen. In ihren Briefen entfaltet sich nicht nur ein großer Charakter, sondern auch eine der glänzendsten Epochen Europas. Ihre Korrespondenz führt tödliche Spiele der Macht vor, doch genauso gibt sie Auskunft über die große Melancholikerin, deren Sehnsucht nach Ruhe sich nie erfüllte; an ihren Bruder schreibt sie: »Ich gratuliere Ihnen und wünsche Ihnen Wohlergehen und keine Reue.« Hans Pleschinski hat die lange auf deutsch nicht greifbaren Briefe neu übersetzt und durch Zwischentexte zu seinem spannenden Lebens- und Epochenbild gestaltet.
"Dem Herausgeber und Übersetzer ist eine vielseitige, Vorurteile korrigierende Briefauswahl zu danken, die erste, die mit überleitenden Zwischentexten eine Biografie zu ersetzen trachtet."
Hans Daibler, Die Welt, 14.08.1999
"Ein faszinierndes Buch, weil die Briefe, von Hans Pleschinski ausgezeichnet übersetzt und kommentiert, den Charme, die Intelligenz, aber manchmal auch die Melancholie ihrer Verfasserin sensibel spiegeln."
Brigitte, 06.10.1999
"Die Briefe der Madame de Pompadour zeichnen ein spannendes Lebens- und Epochenbild. In den stilsicher geschriebenen Briefen der Pompadour konstruiert sich das Bild einer lebensklugen Frau inmitten eines Jahrhunderts, das unerhörten Wandlungen unterworfen war."
Harro Zimmermann, Die Woche, 26.11.1999
Empfehlungen
Diese Bücher könnten Ihnen auch gefallen:
Jean-Jacques Rousseau
Ich sah eine andere Welt
Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau hat weit über das 18. Jahrhundert hinaus gewirkt. Seine Briefe an Frauen und Männer, an Geistliche, Fürsten und prominente Intellektuelle sind philosophische Statements. Henning Ritter legt nun die erste ...
Hans Pleschinski
Voltaire - Friedrich der Große. Briefwechsel
Ein Leben lang standen sie in Gedankenaustausch: Voltaire, Vorkämpfer der Aufklärung aus Frankreich, und Friedrich der Große, König von Preußen. Dokument dieser Freundschaft ist ein Briefwechsel, der nur nach Voltaires Flucht aus Preußen ...
Kommentieren Sie dieses Buch
Vielen Dank!
Gerne schauen wir uns Ihr Feedback an.
Ihr Hanser Team