Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

übersetzt aus dem Englischen von Kathrin Razum
Erscheinungsdatum: 06.02.2012
Fester Einband, 176 Seiten

Preis: 16,90 € (D) / UVP 23,90 sFR (CH) / 17,40 € (A)

ISBN 978-3-312-00498-0
Nagel & Kimche

ibutton
Die Addthis-Buttons bieten Ihnen die Möglichkeit, Seiteninhalte zu drucken und/oder weiterzuempfehlen.
Für eine Empfehlung wählen Sie entweder den E-Mail-Button oder einen der Netzwerk-Buttons aus. Haben Sie einen Netzwerk-Button angeklickt, werden Sie anschließend aufgefordert, sich im jeweiligen Netzwerk anzumelden. Danach wird die Empfehlung an Ihr Nutzerprofil übermittelt, und Sie können die Seiteninhalte mit Ihren Freunden und Kollegen teilen.
Hinweise zum Datenschutz

Durch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen. Nun hat sie die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben - ein Buch der Entschleunigung und darüber, wie sich in einem kleinen Detail der Natur die Vielfalt des Lebens finden lässt.

"Eine so leuchtend kluge wie hinreissende Erzählung (...) Heilsam für Bailey, wohltuend für uns. Nicht nur, weil unser Blick auf die schleimigen Viecher beim Lesen ein ganz anderer wird. Und weil wir begreifen, wie entfremdet vom Wesentlichen wir in unserem unruhigen Alltag doch leben. Welches Empfinden und welche Freude wir versäumen, wenn wir in der ewigen Eile uns verlieren.
Bailey doziert nicht. Kein angestrengt schürfender Tiefsinn beschwert ihre Zeilen. Es gelingt ihr vielmehr mit bravourösem Stilgefühl, so unaufdringlich wie poetisch von sich und der Schnecke zu erzählen." Gabriele von Arnim, Tages-Anzeiger, 18.07.2013

"Einfach nur grandios." Jan Drees, WDR1Live, 23.02.12

"Während ich diese stille Erzählung weiterlas, geschah etwas ganz Merkwürdiges mit mir - die Maßstäbe gerieten mit völlig durcheinander. Großes - also Griechenlandkrise, Inflation oder Urheberrecht meinetwegen - wurde ganz klein und die winzige Welt der Schnecke und ihrer bewegungsunfähigen Beobachterin sehr groß. Für viele Stunden blieb das so, und das Gefühl ist auch Monate nach der Lektüre nicht verschwunden." Eva Demski, Brigitte Woman, August 2012

"Ein funkelnder Essay." Sandra Leis, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 27.05.12

"Dieses Buch ist so klug wie zauberhaft." Hilal Sezgin, Die ZEIT, 22.03.12

"Seite um Seite wird der Leser mehr verzaubert von so viel kleinem Wunder." Elke Heidenreich, Die Welt, 12.05.12

"Ein wunderbares Buch. Es ist Wissenschaft und Literatur und Trostpflaster und Mittel zur Entschleunigung." Peter Pisa, Kurier, 02.03.12

"Ich war ganz aus dem Häuschen über diese Liebeserklärung ans Leben." Angela Wittmann, Brigitte, 25.07.12

Tröstlich, poetisch, verblüffend. Selbst für Natur-Muffel." Susanne Kippenberger, Der Tagesspiegel, 10.06.12

"Ein betörendes Buch übers Innehalten und über die Schönheit achtsamen Wahrnehmens." Gabriele von Arnim, Deutschlandradio, 04.01.13

"Eine kleine Schnecke in einem Blumentopf fesselt die Aufmerksamkeit der Autorin, die durch eine tückische Infektion ans Bett gefesselt ist. Sie entdeckt mit wachsendem Staunen deren Individualität, ja Persönlichkeit. Ihr Erfahrungsbericht, in dem ein zarter, dem Leben zugewandter Ton herrscht, ist eine selten glückliche Verbindung zwischen naturwissenschaftlicher und poetischer Weltbetrachtung." Rainer Schmitz, SWR-Bestenliste Juli 12

"Ein faszinierendes Kammerspiel, die Autobiographie einer Kranken, die Biographie einer Art oder ein Selbstporträt mit Schnecke. Das Geräusch einer Schnecke beim Essen ist auch deshalb ein ganz außergewöhnliches Buch, weil es eine einzige Respektbezeugung ist, hundertfünfzig Seiten Bewunderung und Dankbarkeit. Bailey schreibt so anschaulich als schriebe sie einen Roman – mit der Zurückhaltung, der stillen Beharrlichkeit ihrer Freundin im Terrarium." Wieland Freund, Die Welt, 04.08.12

"Heldin mit Häuschen: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen vermittelt nicht nur erstaunliche Einsichten über eins der vermeintlich langweiligsten und unscheinbarsten Geschöpfe, sondern es ist auch ein berührendes Zeugnis von einer einzigartigen Überlebensgemeinschaft, bei der das Tier dem Menschen mehr gegeben haben mag, als es empfing. Ein Buch abseits von allem Gängigen und Erwartbaren." Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 07.02.12

"Bailey bemerkt, dass ihre Besucher sich bewegen, als wüssten sie nicht, wohin mit ihrer Energie. Wilde Armbewegungen, unnötiges Kopfwackeln, es dauert immer, bis sie aufhören herumzuzappeln und sich setzen. Dann reden sie plötzlich von interessanteren Dingen und können sich eine Zeitlang konzentrieren, ehe die Ruhelosigkeit sie wieder erfasst. Nach solchen Besuchen bleibt die Kranke jedesmal erschöpft in ihrem Bett zurück und freut sich wieder am stillen Gleiten und Schleimen der Schnecke. Das ist eine Erfahrung, die eigentlich jeder Gärtner machen sollte. Einfach dasitzen, hinhören und beobachten, was geschieht. Das wird nicht viel sein. Oder doch erstaunlich viel, je nachdem." Jörg Albrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.12

"Ein Glücksfall." Jens Haentzschel, MDR Fernsehen, 06.03.12

"Ein Lehrbuch über das Leben." Nicola Steiner, DRS2, 28.02.12

"Ein herzerwärmendes, berührendes, sehr ungewöhnliches Buch." Gaby Rüth, WDR4, 22.12.12



Kommentieren Sie dieses Buch