Enrique Vila-Matas
Paris hat kein Ende
übersetzt aus dem Spanischen von Petra Strien
Erscheinungsdatum: 28.02.2005
Fester Einband, 288 Seiten
Preis: 19.90 € (D) / 36.00 sFR (CH) / 20.50 € (A)
ISBN 978-3-312-00357-0
Nagel & Kimche
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Mit feinem Witz und konsequent misanthropischer Gesinnung schildert Enrique Vila-Matas seine Zeit als Schriftstellerlehrling in Paris. Nicht mal die Liebe ist hier leicht zu lernen, so lautet die Erkenntnis am Ende von Rotwein und Zigarettenqualm à bout de souffle. Trotzdem möchte der Leser nach diesem Parcours durch das literarische Lasterleben nur noch eins: auf nach Paris!
"Vila-Matas gehört unter den spanischsprachigen Autoren, denen es an ironischem Vermögen wahrhaftig nicht gebricht, zu den talentiertesten." Christoph Kuhn, Weltwoche, 02.06.05
"Paris hat kein Ende ist ein Katalog literatur-theoretischer Eiertänze, eine abwechslungsreiche, lustige Erzählung darüber, dass es nichts zu erzählen gibt. Dies wird hier detailreich, selbstironisch, streckenweise melancholisch abgehandelt." Milo Rau, Neue Zürcher Zeitung, 04.05.05
"Vom Ton her ist er allerdings ein Schelmenstück ersten Ranges - und so ungehemmt und zweifelhaft autobiographisch, wie eine Erinnerung an verflossene Zeiten aus dem Abstand von 30 Jahren eben aussehen kann. Und der Leser träumt davon, im Café de Flore an einem Brombeerlikör zu nippen." Jenni Roth, Der Tagesspiegel, 26.06.05
"In seinem neuesten Roman Paris hat kein Ende blickt der katalanische Literaturstar humorvoll auf seine Lehrjahre in Paris zurück - und kümmert sich dabei herzlich wenig um die Konventionen biographischer Prosa. Glücklicherweise erzählt der Katalane aber ebenso unterhaltsam wie geistreich - und mitunter auch wunderbar selbstironisch." Der Spiegel, 22/05
"Paris hat kein Ende spielt genüßlich sämtliche Klischees vom geglückten Schriftstellererleben durch, von der angeblichen Magie des weissen Blattes, über den Musenkuss als Inspirationsquell bis zur vornehmen, ästhetischen Pflicht, alles bisher Geschriebene umzustürzen. Damit ist Vila-Matas eine süffisant zu lesende Parodie auf den Künstlerroman gelungen." Edelgard Abenstein, DeutschlandRadio, 29.04.05
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