Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind

Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind

Franzobel

Hildebrand Kilgus' Passion ist das Stöhnen, überall glaubt er es zu hören und zu spüren. Auf der Suche nach dem Geheimnis der tiefsten Gefühle wird er Puffvater, Hebamme, Sargträger und Sterbebegleiter, sogar Ehemann und Vater. Als Angestellter einer Agentur zur Manipulation des Wetters landet er in Rom, wo er in die Fänge der Mafia gerät. Und dann fangen auch noch die Vögel zu reden an! So stolpert "Hildy" durchs Leben, ein neuer Franz von Assisi und tölpelhafter Simplicissimus. Eine herzzerreißend komische, erfrischend obszöne Tour de Force durchs Land der Vögel und des Vögelns.


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Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den ...

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Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind

Presse

"Skurrile Figuren auf irrwitzigen Abwegen zeichnen die Romane von Franzobel aus. Das neue Buch macht da keine Ausnahme. In "Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind" ist es ein tollpatschiger Schelm aus der oberösterreichischen Provinz, den eine seltsame Suche quer durch Europa führt." Wolfgang Popp, Ö1, 22.02.2012

"Sein neuer Roman ist ganz großes Triebtheater: Franzobel ist ein großer plebejischer Erzähler, ein rücksichtsloser Sprachausbeuter, der sich an Metaphern, Anspielungen sattfrisst, der das Spiel mit Ressentiments als literarischen Sport betreibt." Hilmar Klute, Süddeutsche Zeitung, 01.03.2012

"Ausgeklügelt und mit viel Sprachwitz fügt Franzobel die Lebensepisoden aus der Schräglage zusammen und suhlt sich mit saubartelnder Freude lang und breit in so manchem Tabu." Manfred Gram, Format, 02.03.2012

"Da ist er wieder, der ab- und ausschweifende Franzobel'sche Zugriff auf Land, Leute und Sprache, der dem Dichter seine Sonderstellung in der heimischen Gegenwartsliteratur eingebracht hat." Wolfgang Huber-Lang, APA, 09.03.2012

"Franzobels Phantasie schnüffelt in jedem Winkel des Absurden, Verstiegenen, Tabuisierten und Verdrängten herum und bringt Dinge zum Vorschein, die befremdlich sind, komisch, und fast ein bisschen albern, aber plötzlich treffen sie den Kern des Allzumenschlichen verblüffend genau." Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 20.03.2012

"Die Fleischeslust und die Religion, die Literatur und die Wissenschaft, die Politik und die Finanzkrise, das Dionysische und das Österreichische werden mit zunehmender Sprachgewalt, opernhafter Wucht und fast jelinekscher Lust am Kalauer auf- und vorgeführt." Maik Brüggemeyer, Rolling Stone, 01.04.2012

"Die ganze Geschichte ist eine typisch österreichische Therapie-Fantasie, die, in der Tradition Thomas Bernhards, humorvoll in den Abgrund blickt." Guido Kalberer, Tages-Anzeiger, 04.07.2012"Ein Roman wie ein speckglänzendes Blunzngröstel, sicher keine leichtbekömmliche Schonkost. (...) Langweilig werden die 500 Seiten jedoch niemals, dank Franzobels rasendem Wahnsinnsstrudel mit einer ganzen Kompanie von Nebendarstellern, die kurz in Nebennebenstraßen der Hildy-Geschichte auftauchen." Charlotte Frischmann, Stuttgarter Nachrichten, 12.04.2012

"Ein rasanter, etwas abstruser Schelmenroman mit deutlichen Trash-Einschlägen, eine Mischung aus "Abenteuerlichem Simplicissimus" und Robert Crumb." Günter Kaindlstorfer, WDR 5 "Scala", 04.05.2012

"Die ebenso drastische wie lustvolle Destruktion unserer Alltagsmythen ist die Lieblingsdisziplin dieses vielseitigen Autors. (...) Diesmal erzählt Franzobel die bewegte Geschichte von einem, der auszog, das Fühlen zu lernen. (...) Wer sich von Franzobels verbalen Derbheiten und Obszönitäten – mit beidem ist auch der neue Roman reichlich ausgestattet – abschrecken lässt und lieber zu harmloseren Büchern greift, dem wird freilich entgehen, dass sich hinter der überschäumenden Phantasie und den skurrilen Einfällen ein tief moralischer und humaner Erzähler verbirgt." Sabine Doering, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.05.2012

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