Vertrauen ist gut

Vertrauen ist gut

Jürg Acklin

Felix sitzt seit seiner Kindheit im Rollstuhl, lebt in Abhängigkeit von der Hilfe seines Bruders und tippt gelegentlich aus Gefälligkeit dessen Manuskripte ab. Sein neuer Roman zeigt beunruhigende Übereinstimmungen mit dem gemeinsamen Leben - und läuft auf eine Katastrophe zu. Jürg Acklin, der eigenwilligste Gegenwartsautor der Schweiz, erzählt mit profunden Kenntnissen der menschlichen Psyche von schwindelerregender Angst und von der unheimlichen Macht der Vorstellungskraft.


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Jürg Acklin

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Jürg Acklin, 1945 in Zürich geboren, studierte und promovierte in Sozialwissenschaften, arbeitete als Lehrer mit alternativen Schulmodellen, als Redakteur beim Schweizer Fernsehen – unter anderem als Gastgeber der ...

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Presse

"Der fiktive Erzähler hält gleichsam Gericht über den realen Autor. Das ist schon interessant genug. Doch es geschieht noch mehr: Acklins Protagonist tippt die Romanmanuskripte des Bruders ab, er erschrickt über den Text, und auch uns eröffnet der Roman im Roman eine so spannende wie bestürzende Geschichte. Der Bericht des Bruders und das, was er abtippt, laufen mit akzelerierender Dramatik aufeinander zu. Ein blendender erzählerischer Einfall!" Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 29.03.09

"Die suggestive Kraft der Fiktion ist ein zentrales Thema des Romans. Acklin entfaltet durch die langen Monologe seines Helden allmählich das Psychogramm eines Menschen, dessen körperliches Handicap zum Auslöser für eine seelische Zwangslage wird, die eine ganze Familie gefangen nimmt." Sabine Doering, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.10.09

"Eine witzige und unterhaltsame Geschichte, unter anderem über den vertrackten Umgang mit Fiktion und Realität." Martin Zingg, Neue Zürcher Zeitung, 12.05.09

"Acklins Erzählkunst, die auf einer rigoros schlichten Verdichtung von Alltagssprache beruht, hat eine neue Tiefendimensionalität. Acklin gelingt auch die Vorstellung eines Behindertenlebens, deren Genauigkeit ihresgleichen sucht." Gerhard Beckmann, Die Welt, 24.10.09

"Herausgekommen ist ein dynamisch geschriebener, spannender und vielfältiger Roman, den man in einem Zuge liest." Pia Reinacher, Die Weltwoche, 20.05.09

"Berührend sind Passagen, in denen der Gesunde gegen das Schicksal kämpft und dem Bruder auf die Beine zu helfen versucht. Der Roman wirkt authentisch, denn der Autor schreibt aus Erfahrung: Auch er hat einen behinderten Bruder." Schweizer Familie, 2.04.09

"Das Buch bleibt ein Spiel mit verspiegelten Flächen, an denen sich Wirklichkeit und Literatur brechen und das den Versuch der Innensicht eines behinderten Menschen wagt." Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung, 01.05.09

"Der Clou an diesem Buch ist, dass Felix aus der Ich-Perspektive erzählt und damit haben wir das Geschenk: Was wir lesen, ist Felix' Interpretation und man weiss nie mit Sicherheit, was wahr ist und ob es tatsächlich das Leben des Schriftstellers ist, das still aus dem Ruder läuft oder ob Felix sich in etwas hineinsteigert. So schraubt sich die Spannungsspirale das ganze Buch hindurch steil in die Höhe. Acklin erzählt schnörkellos und gerade deshalb echt von diesem Ping-Pong zwischen Fiktion und Wirklichkeit." Tania Kummer, DRS3, 31.03.09

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