Kaiser von Amerika

Kaiser von Amerika

Martin Pollack

Die Freiheitsstatue: Hunderttausende ließen sich um 1900 von diesem verlockenden Bild über den Ozean locken. Damals hatte in Galizien (heute Polen und Ukraine), dem Armenhaus der Habsburger-Monarchie, eine Welle der Emigration eingesetzt. Kleinbauern, Handwerker, jüdische "Luftmenschen", sie alle suchten eine bessere Zukunft; der Kaiser von Amerika, meinten sie, werde sie nach ihrer Flucht freudig willkommen heißen. Aus dieser Hoffnung entwickelte sich rasch ein einträgliches Geschäft, an dem viele mitverdienten. Schlepper, Agenten, Menschenhändler und die Aussicht auf ein besseres Leben: Martin Pollack erzählt von Menschen, die um 1900 ihr Glück in den USA suchten.


Über den Autor

Martin Pollack

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Martin Pollack wurde 1944 in Bad Hall, Oberösterreich, geboren; studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte. Er ist Übersetzer u.a. von Ryszard Kapuściński, Mariusz Wilk, Daniel Odija. Bis 1998 Redakteur des Spiegel in ...

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Kaiser von Amerika

Presse

"Erhellend, sachlich und doch voll verhaltener Empathie für die ewigen Verlierer. Es liest sich glänzend." Sigrid Löffler, Deutschlandradio Kultur, 07.09.2010

"Eine historische Geschichte mit einem untrüglichen Sinn für die Probleme der Gegenwart erzählt. Das hat seine Bücher immer schon ausgezeichnet und macht gerade dieses so wahrhaftig." Gerhard Zeillinger, Die Presse, 23.10.2010

"Eine düstere historische Bestandsaufnahme, die von der Schattenseite der Auswanderung erzählt. Auch in der "Neuen Heimat", in den USA, in Brasilien, werden die Emigranten ausgebeutet, beim Eisenbahnbau, in den Stahlwerken und Kohlegruben. Dem literarischen Instinkt und journalistischen Können Martin Pollacks ist es zu verdanken, dass sich sein Buch ausgesprochen spannend liest." Eva Rother, Ö1 Ex libris, 07.11.2010

"Mit „Kaiser von Amerika“ wird Martin Pollack seinem Ruf als „Entzauberer Galiziens“ mehr als gerecht: Er zeichnet ein höchst nüchternes Bild der Provinz, und heikle Themen scheut er auch nicht. ' Dass er dabei Parallelen zu heute, zu den Praktiken der modernen Schlepperbanden oder der heutigen Medien, aufzeigt, macht sein Buch umso lesenswerter." Marta Kijowska, FAZ, 26.11.2010

"Pollack schafft es meisterlich, den Leser mittels Gerichtsakten, Zeitungsartikeln und Recherchen vor Ort auf eine packende Wanderung durch historische, längst vergessene Landschaften mitzunehmen." Sebastian Bickerich, Tagesspiegel, 29.11.2010

"Ausgezeichnete dokumentarische Literatur, seriös recherchiert, spannend erzählt, in glasklarem, schnörkellosem Stil." Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 1.12.2010

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