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Hechtsommer

Jutta Richter

Natürlich hat der Hecht im Burggraben nichts mit Daniels Mutter zu tun. Trotzdem: Wenn er ihn fängt, wird seine Mutter wieder gesund. Daran glaubt Daniel felsenfest. Und weil richtige Freunde zusammenhalten, auch gegen das Schlimmste, was passieren kann, werden sie es zu dritt versuchen: Anna, Daniel und Lukas. Eine eindringliche Geschichte über Trauer, Freundschaft und den Abschied von der Kindheit - mit poetischen Bildern von Quint Buchholz.


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Jutta Richter

Jutta Richter

Jutta Richter, 1955 geboren, veröffentlichte noch als Schülerin ihr erstes Buch. Anschließend studierte sie Theologie, Germanistik und Publizistik in Münster. Seit 1978 lebt sie als freiberufliche Autorin auf Schloss Westerwinkel ...

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Presse

"Der verführerische Zauber von Jutta Richters Erzählung "Hechtsommer" trifft den Leser wie ein unversehens herbeigewehtes Lied, wie ein lange nicht mehr geträumtes Bild, und er wirkt so stark, weil er die Gegensätze, die Widersprüche miteinander verbindet, die Wahrheit und die Lüge, den Anstand und die Niedertracht, die Erfahrung des Todes und das Glück des Lebens. ... Es ist eine Kunst, auf derart unbegreifliche Dinge mit solch einfachen Sätzen zuzugehen. Aber Jutta Richter macht sich mit leichtem Gepäck auf diesen schwierigen Weg. Ihre Sprache ist von schlanker, anmutiger Schhönheit, und die unaussprechlichen Gefühle stehen zwischen den Sätzen. So liest man diese Geschichte eines Sommers mit großer Bewegung." Ulrich Greiner, Die Zeit, 05.08.04

"Ihre Sprache ist präzise und ernst, dicht und wunderschön. Dieser "Hechtsommer" wird bei seinen Lesern noch lange nachleuchten." Monika Osberghaus, F.A.Z., 25.09.2004

"Wenn Jutta Richter mit ihrer anmutigen, klaren Sprache, in der Sentimentalität keinen Raum hat, eine solche Geschichte erzählt, dann wird daraus ein kleines Kunstwerk. Ergriffen legt man das kleine Buch zur Seite und wünscht sich, dass es viele Leser finden möge. Denn das Lesen dieser dichten, poetischen Prosa, die ihresgleichen sucht in der deutschsprachigen Jugendliteratur, und für die man die Autorin nicht genug loben kann, bereichert jugendliche und erwachsene Leser gleichermaßen." Hilde Elisabeth Menzel, Süddeutsche Zeitung, 30.11.04

"Eine melancholische Geschichte vom Vergehen des Sommers, des Lebens, der Zeit. Und von Geschwisterliebe, die mehr tröstet als alles andere auf der Welt." Focus, 09.08.04

"Ein eindringliches Buch in einer schlichten schönen Sprache, poetisch und bilderreich. ... Ein ausgesprochen positives Buch, in dem alle zusammenstehen gegen das schlimmste Schicksal, das passieren kann." Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (GEW), Der LesePeter des Monats, 9/2004"Jutta Richter besitzt die beneidenswerte Gabe, schwierige Dinge, Stimmungen und Gefühle mit ihrer klaren und dichten Sprache in Bildern einzufangen, die den Leser anrühren und lange in ihm nachschwingen. Niemand wird dieses Buch aus der Hand legen, ohne den Zauber und den Schrecken dieses längst vergangenen Sommers so gespürt zu haben, als sei man selbst dabei gewesen." Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis, März 2005

"Mit einem fabelhaften Gespür für Stimmungen erzählt Jutta Richter von diesem Hechtsommer. ... Das Buch berührt in seiner klaren, poetischen Sprache noch lange über die Lektüre hinaus." Margit Lesemann, Tagesspiegel, 12.12.04

"Jutta Richter - eine äusserst sensible Dichterin. ... Ihre Bücher sind ernst und heiter, kein Wort ist zu viel." Christine Lötscher, Tages-Anzeiger, 07.03.05

"Eine Geschichte, die ich als Leser "bewohnen" möchte." Peter Härtling, 01.04.04

„Jutta Richter findet mit ihrer poetisch kraftvollen Sprache einen unmittelbaren Zugang zur Gefühlswelt der Kinder in einer Ausnahmesituation: In einem Sommer, der nicht endet, und doch der letzte bleiben wird, in dem Hoffnung und Ohnmacht, Zuversicht und Verzweiflung, Gottesferne und Gottessuche miteinander in ständigem Wechselspiel stehen.“ Stube Themenbroschüre (Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur), Frühjahr 2014

„Es gibt in der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur wohl kaum jemanden, der die existentielle Erfahrung der menschlichen Endlichkeit und des Ausgesetztseins ebenso gekonnt einzufangen und verdichtet darzustellen weiß wie das Erleben intensiver Momente von Geborgenheit und Glück.“ Matthias Micheel, BiblioTheke – Zeitschrift für katholische Bücherei- und Medienarbeit, 14.08.14

Kommentare

Tilman Schneider Aalen
17.10.2007

Die Brüder Lukas und Daniel unternehmen mit ihrer besten Freundin Anna alles gemeinsam. Sie sind Schlosskinder und sind glücklich. Dieser Sommer wird alles verändern. Die Mutter der Jungs hat Brustkrebs, aber am Anfang will sie nicht darüber reden. Ein wunderbar einfühlsames Buch. Jutta Richter beschreibt schnörkellos und ohne falschen Gefühle den Schicksalsweg dreier Jugendliche, die sich selbst finden. Eines der besten Jugendbücher zum Thema Tod!


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